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Difference between revisions of "Johannes Lecküchner"

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{{:Johannes Lecküchner/Preface}}
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| This is the art and charter on the Messer of Sir Hans Leckuchner of Nürnberg, which he did and put together himself, the text and the explanation of it to His Highness Prince and Duke Philip Palatine of Rhein, Arch-Cup-bearer and Prince Elector and Duke in Bavaria
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| '''[2r]''' Das ist herrn hansen Lecküchnerß von Nûrnberg künst und zedel ym messer dy er selbs gemacht und getichtt hatt den text und dÿ auslegüng daruber etc.
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| '''[1r]''' Das ist her[r] hanns[e]n Lecküchn[er] von Nur[e]nberg künst vnd zed[e]l ym messer dy er selbs gemacht vnd geticht hatt Den Text vnd dy auslegu[n]g dar übe[r] Dem hochgepor[e]n furst[e]n vnd her[re]n hertzog[e]n philipp[e]n phaltzgraffen Bey reyn Ertzdruckseß vnd kurfürst vnd hertzog yn Bayern [etc]
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| <strong style="color:#A40000;">The Foreword</strong>
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<poem style="color:#A40000;">Pay attention on the following
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As far as Messer fencing is concerned
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Learn things that decorate you
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And reward in friendly and in serious combat
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By means of that you frighten
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and edify skillfully the masters</poem>
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Here begins the foreword on the Messer and states that who wants to fight well with the Messer, should learn the proper art and obey to this art and skill written below. This way, he will be able to stand with the rightful art in front of the princes and lords, and his art will be better rewarded to him than to other masters who do not know these things and cannot perform them. Namely, there are many masters of the sword who do not know the art of the Messer and cannot excogitate it properly. Who is able to perform this thing and this art, there are numerous serious elements by which he can beat the masters well and skillfully force them so that they must let themselves be beaten, thrust, led, thrown and held against their wish.
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| <strong>Dye vor red.</strong>
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<poem style="font-style:italic;">Ob dw wild achten,
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Messer vechten betrachten,
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So leren dinck daß dich zyrtt,
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Zw schympff zu ernest hofirtt,
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Da mit dw erschreckest,
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Und dy meyster kunstenlich erbeckest.</poem>
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Hye hebt sich an dy vor rede ym messer und sagtt wer woll vechten ym messer das er soll lerenen '''[2v]''' rechte kunst und sich geben auff dyse nach geschriben art und kûnst so mag er wol pestan mitt rechter kunst vor fuersten und vor herren ym soll aych pillicher seyner kunst paß geluenet werden den anderen meysteren dye dyser dinck nicht wyssen und sich nicht dar eyn kunnen schicken wann eß syn vill meysteren des swercz dye nicht wyssen von der artt deß messers noch rechtt aussynnen mugen wer sich aber yn dyse ding undartt schicken kann der findt vill ernestlicher stuck da mit er dy meyster wol mag uff wecken und kunstenlichen weschlyssen daß sy sich an danck schlagen stossen fueren werffen halten mussen lassen.
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Sequitur textus.
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| <strong>Dy vor rede</strong>
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<poem style="font-style:italic;">Ob dw wilt achten
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Messer vecht[e]n betracht[e]n
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So ler[e]n ding das dich zirtt
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Zu schimpff ze ern[n]st hofirt
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Do mit du erschreckest
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Vnd dy meyster künst[e]nlich erbeckest</poem>
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Hye hebt sich an dy vor rede ym messer vnd sagt wer woll vecht[e]n ym messer Das er schül lern[en] rechte kunst vnd sich geb[e]n auff dyse nachgeschrib[e]n artt vnd kunst So mag er woll westan mit rechter kunst vor furst[e]n vnd vor her[r][e]n ym sol auch pillich seyne[r] kunst paß gelönet werd[e]n den ander[e]n meyster[e]n des dings nicht weysen vnd sy nicht dar eyn kun[n]en schick[e]n wenn es seyn vill meyste[r] des Swertz dy nicht wissen von der art des messers noch recht auß synne[n] müg[e]n wer sich yn dyse ding vnd art schick[e]n kan der syndt vill ern[n]stlicher stück do mit er dy meyster woll mag auff beck[e]n vnd kunst[e]nlich weschliss[e]n Das sy sich an danck schlag[e]n stossen furn[e] werffen halt[e]n müß lassen ;
 +
| <strong>[46r]</strong>
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<poem style="color:#A40000;">[O]B du wilt achten
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Messer vechten betrachten
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So lern ding dz dich ziert
 +
Zu<sup>e</sup> schimpff zu<sup>e</sup> ernst hoffiert
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Do mit du erschreckest
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Vnd die meinster ku<sup>e</sup>nstlich erweckest</poem>
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Hie hebt sich an die vorred im messer vnd saget wer will leren vechten im messer daß er sol leren recht künst vnd sich geben vff disse artt vnd künst So mag er wil besten mit rechter künst vor fursten vnd vor heñ Im sol billicher siner künst baß gelonett werde~ dan andern meinstern die deß dings nit wissen vnd sich nit künde~ schicken wan eß sint vi<sup>e</sup>l meinster deß schwertz die nit wissen von der art deß messers noch recht vszenden mugen Wer sich in disse ding vnd art schicken kan der vint viel ernstlicher stu<sup>e</sup>ck do mit er die meinster wol mag vff wecken vñ künstlich beschliessen daß sie sich an danckñ schlage~ stoßen furen werffen halten mu<sup>e</sup>ssen losßen ~<br/>wer mir
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<span style="color:#A40000;">S<sup>r</sup> text[us]</span>
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| <strong>[138r] Der zetel des Duseggen Fechtens</strong>
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<poem style="font-weight:bold;">Ob du Nimpst acht
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das duseggen fechten recht betracht
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So lern dinng das dich ziert
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zu schinpff zu Ernst hofiert
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Damit du Erschreckest
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die Maisterfrey kunstlich erweckest</poem>
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'''Wellicher will Lernen''' Fechten Inn Duseggen. der soll Lernen rechte Kumst / vnnd sich geben auf dise Nachgeschribne Art. So mag Er wol bestan vor fursten vnnd herzen. Im soll auch seinner Kunnst billich bas gelonnt werden dann anndern Mai'''[138v]'''stern die des dinngs nit wissen. Vnnd. sy nit kinden darem schicken wann es seind vil Maister des schwerts die nichts wissen der Art des duseggen. noch recht auszinnen mögen. Wer sich Inn diese dinng vnnd art schicken kann. der finndt vil ernnstliche stuckh dar Inn er die Maister wol mag aufwecken. vnnd kunnstlich beschliessen. das sy sich on danck_ schlagen. stossen. fieren. werffen vnnd hallten muessen lassen.
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| <poem style="color:#A40000;">Who displaces only
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Will be hurt by the entire art</poem>
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Here the master ended the foreword and now he gives you a good teaching. Understand it this way: when you come to a man in the Zufechten, you should not stand still with the Messer and wait for his strokes. That is because the swordsmen who only want to displace are beaten a lot, because as they try to displace, they cannot perform any rightful art and this way, as they do not want to do anything but displace and they want to look at other men’s strokes and work, they are beaten and weakened in spite of their entire art.
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| <poem style="font-style:italic;">Wer newer verseczet,
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Mit aller kunster wirtt er geleczett.</poem>
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'''[3r]''' So nw der meyster geendet hatt dy vor der nw gibt er dir eyn gute ler dy verste alzo wen dw mit dem zw vechten zw dem man kumbst so soltu nicht stil sten mit dem messer und seynen hewen nach warten wan dy vechter dy newer wollen verseczen dy werden ser geschlagen wan dy weyll sÿ verseczen můgen sy kayn rechte kunst treyben und so sye anderß nicht thün wöllen dann verseczen und auff ander lewtt schleg und arbaytt newer wöllen sehen so werden sye geschlagen und geschwechtt pey allen yren künsten.
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| <poem style="font-style:italic;">Wer newer versetzet
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Mit allen kunst[e]n wirt er geletzet</poem>
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So nw der meyste[r] geendet hatt dy vor rede nw gibt er dir ein gutte ler dy verste alzo Wenn dw mit dem zwuechten ze dem man kumbst so soltu nicht stil sten mit dem messer vnd seyne[n] hewen nach wortten wenn dy vechte[r] dy newe[r] well[e]n versetz[e]n dy werd[e]n ser geschlag[e]n wann dy weil sy versetz[e]n müg[e]n sy '''[1v]''' kain rechte kunst treyb[e]n vnd so sy anders nicht thun woll[e]n dan versetz[e]n vnd auff ander lewt schleg vnd erbeyt woll[e]n sehen So werd[e]n sy geschlag[e]n vnd geswecht bey all[e]n iren kunst[e]n.
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| <poem>'''[46v]''' <span style="color:#A40000;">Wer mir versetz
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Mit allen ku<sup>e</sup>nsten wurt er geletz</span></poem>
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So nu<sup>e</sup> der meinster gendet hat die vorred Nü git er dir eyñ gutte~ lere die verste also wan du mit dem zu<sup>e</sup>vechte~ zue dem man kümpst So soltu nit stil stan mit dinen messer vnd sienen haulben noch warte~ wan die vechter die nu<sup>e</sup>r wellen versetzen die werdent sere geschlage~ dan die wiell sie versetzen mogen sie keÿn rechtt künst triben vnd so sie anders nit thu<sup>e</sup>n wellen dan versetzen vnd vff ander lu<sup>e</sup>t schleg vnd arbeit wollen sehen So werdent sie geschlage~ vnd geschmecht by allen Iren ku<sup>e</sup>nsten etc
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Indes vor vnd nach
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| <poem style="font-weight:bold;">Wer vil versetzt
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mit allen kunsten wirt er geletzt</poem>
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'''Item hie merckh''' ain gute Ler. Wann du zu dem Mann kumpst. so soltu nit still stan mit deinnem Duseggen / auch nit auf seinnen haw harzen. noch warten. wann die fechter die nur wöllen versetzen. mogen zu kainner rechten Arbait nit kummen. dann die da versetzen vnnd auf annder leut schleg vnnd arwait warten. die werden geschlagen.
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vnnd geschmecht bey allen Iren kunsten.
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| <poem style="color:#A40000;">“Simultaneously,” “before” and “after,” these words
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are the keep of the entire art
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“Weak” and “strong”—check them wisely
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So that you are fencing skillfully</poem>
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Here the master states and announces the base of the Messer fencing and says: “simultaneously,” “before” and “after,” etc. You should understand it this way that you should learn properly before all other things these two things, that is the “before” and the “after” and the “strong” and the “weak,” and the word “simultaneously,” as the base of the entire art of fencing comes therefrom. And if you learn and understand these things properly, and additionally you do not forget the word “simultaneously” in all the elements you have performed, you can be well a good master of the Messer and you can teach the princes and lords so that they stand well with the rightful art in friendly and in serious combat.
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| <poem style="font-style:italic;">Yndeß vor und nach dy wortt,
 +
Seyn aller kunst eyn hortt,
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Swech und sterck prueff
 +
weyslich, So dw wild vechten kunstenlich.</poem>
 +
 
 +
Hye sagt der meyster und meldt '''[3v]''' den gruntt deß messer vechtenß und spricht ÿndes vor und nach etc Daß soltu alzo verstan daß dw vor allen dingen recht vernemen sollt dy czwen dyng daß ist daß vor und daß nach und dy swech und dy sterck und daß wortt yndeß wann dar auß kumbt aller grund aller der künst deß vechtenß und wenn dw dy ding recht vernymbst und verstest und zw vor an deß worcz yndeß nicht vergist yn allen stucken dy dw treyben pist So magst dw wol eyn gutter meyster deß messerß seyn und magst leren fursten und herren daß sy mit rechter kunst wol bestan yn schympff und yn ernest etc.
 +
| <poem style="font-style:italic;">Yndes / vor / vnd /nach / dy wortt
 +
Seyn aller kunst eyn hortt
 +
Swech / vnd / sterck prüff weyslich
 +
So dw wildt vecht[e]n künst[e]nlich</poem>
 +
 
 +
Hye sagt der meyste[r] vnd melt den grundt des messers vecht[e]ns vnd spricht yndes vo[r] vnd nach [etc] Das soltu alzo verstan das dw vo[r] all[e]n ding[e]n recht ve[r]neme[n] solt dy zway ding das ist das vor vnd nach . vnd dy swech vnd dy sterck vnd das wort yndes wann dar auß kumbt aller grundt aller der kunst des vecht[e]ns vnd wenn dw dy ding recht v[er]nymbst vnd ve[r]stest vnd zwvo[r]an des wortz yndes nicht v[er]gist yn all[e]n stuck[e]n dy dw treyb[e]n pist So magstu woll eyn gutt[er] meyste[r] des messers sein vnd magst fursten vnd her[r]en ler[e]n das sy mit recht[er] kunst wol bestann yn schimpff vnd yn ern[n]st
 +
| <poem style="color:#A40000;">Indes / vor / vnd noch / die wort
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Sin aller ku<sup>e</sup>nst ein hort
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Schwech / vnd sterck / pri<sup>e</sup>ff wißlich
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Ob du wilt vechten ku<sup>e</sup>nstlich</poem>
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Hie saget der meinster vnd meldett den gru<sup>e</sup>nt des messers vechtñ vnd sprichtt Indeß vor vnd noch etc Daß soltu also verstan daß du vor allen dingen recht verneme~ solt die zweÿ ding dz ist daß vor vnd noch vnd die schwech vnd sterck vnd daß wort indeß wan daru<sup>e</sup>ß ku<sup>e</sup>mptt aller gru°ntt aller der künst deß messers vechtens vnd '''[47r]''' wen dü die ding recht vernÿ<sup>e</sup>mpst vnd versto<sup>e</sup>st vnd zu<sup>e</sup> vor an daß wortt Indes nit vergist In allen stuecken die du triben bist So magstu wol eyñ gu<sup>e</sup>tter meinster deß messers sin vnd magst fu<sup>e</sup>rsten vnd heren leren dz sie mit rechter ku<sup>e</sup>nst woll besten In schÿmff vnd In ernst ~
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| <poem style="font-weight:bold;">[139r] Inndes vor vnnd nach
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send aller kunst ain haupt
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Schwech vnd sterck brief weyszlich
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so du wildt fechten kunstlich</poem>
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'''Item hie findstu den''' Grund des Duseggen fechtens. das wort Indes. vnnd das vor vnnd nach. das soldu versteen. allso das du vor allem dinngen. recht vernemmen solt die zwaydinng. das ist das vor. vnnd das Nach. vnnd die schwech vnnd sterckhe vnnd das wort Indes. wann darausz kumpt aller Grvnnd des Duseggen fechtens vnnd wann du die dinng Recht vernimpst vnnd versteest vnnd zuuoran das wort Indes. so magstu wol ain guter Maister des Duseggen sein vnnd magst Fursten vnnd herzen lernen. das synnt rechter Kunst wol bestan Inn schiimpff vnnd Inn Ernnst.
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Then, the “before” is that if you are coming with a stroke sooner than he so that he has to displace. So work “simultaneously” skillfully with the Messer in front of you or with other elements and do not let him come to any work afterwards. This way, you have acquired the “before.”
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| <br/>
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Item daß vor ist do dw ee kumbst mit dem haw den er daß er dir verseczen müß So erbayt yndeß behentlich fuer dich mit dem messer oder mit andern stucken und laß yn dar nach zw kayner erbait kummen '''[4r]''' alzo hastu ym an gebunnen daß vor
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| <br/>
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It[e]m das vor ist . So dw ee kumbst mit dem haw dann er das er dir versetz[e]n muß So erbayt yndes behendiklich mit dem messer fur dich oder ander[e]n stück[e]n vnd laß yn da[r] nach zw keyner erbeit kum[m]e[n] alzo hastu ym an gebune[n] das vor vnd
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| <span style="color:#A40000; font-weight:bold;">das vor</span>
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Itm~ daß vor ist so du e ku<sup>e</sup>mpst mit dem haulb dan er daß er dir versetzen mu<sup>e</sup>ß So arbeytt Indes behendeglich mit dem messer fur dich vnd loß in darnoch zu keyner arbeytt kuemen also hastu Im an gewu<sup>e</sup>nde~ daß vor ~
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| '''Das vor'''
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'''Item das vor I'''st so du Ehe kumpst Mit dem Duseggen oder mit dem haw dann er. das er dir versetzen muosz. so ar'''[139v]'''bait Indes behenndigclich mit dem Duseggen fur dich oder sunnst mit anndern stuckhen vnnd lasz In darnach zu kainner arbait kummen also hastu Im abgenommen das vor.
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And if he comes sooner than you with the work or with the stroke and you have to displace it, work “simultaneously” skillfully with the Messer or otherwise with the elements. This way, you take the “before” from him with your “after,” and this is called the “before” and “after.”
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| <br/>
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Item wenn er ee kumbt mit der erbat oder mit dem haw denn dw daß dw ym verseczen mûst So arbayt yndeß behentlich mit dem messer oder sünst mit stucken so nymbstu ym daß vor mit dem nach und daß hayst daß vor und nach.
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| <br/>
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wenn er ee kumbt mit der erbeyt od[er] mit dem haw denn dw vnd ym das versetz[e]n müst So erbeyt yndes behendicklich mit dem messer oder sunst mit stuck[e]n So nymbstu ym das vor mit dem nach vnd das heyst das vor vnd nach
 +
| <span style="color:#A40000; font-weight:bold;">das noch</span>
 +
Itm~ wan er E ku<sup>e</sup>mpt mit dem haulb den du vñ Im das versetzen mu<sup>e</sup>st So arbeytt Indeß behendeglich mit dem messer oder su<sup>e</sup>nst mit stu<sup>e</sup>ckñ So ny<sup>e</sup>mbstu Im daß vor mit dem noch vnd das heist das vor vnd das noch ~
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| '''Das nach'''
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'''Item das nach Ist''' Wann er kumpt mit der arbait oder mit dem haw dann du. vnnd Im das versetzen muost. so arbait Indes behenndiglich mit dem duseggen oder sunnst mit stuckhen. so Nimpst du Im das vor mit dem nach.
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|- valign="top"
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Then, you should also know before all other things the “weak” and the “strong” of the Messer. Be aware that from the hilt to the middle of the Messer there is the “strong” and from the middle down to the point there is the “weak.” And how you should fence therefrom, you find written afterwards, and also what the word “simultaneously” is.
 +
| <br/>
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Item dw solt auch vor allen dyngen wyssen dy swech und dy sterck deß messerß nw merck von dem gehülcz piß an dy mitte deß messerß daß ist dy sterck und von der mitten uncz an den ortt daß ist dy swech und wye dw dar auß vechten sollt daß findestu her nach geschriben und waß daß wortt ynder ist etc.
 +
| <br/>
 +
Item dw solt auch vo[r] all[e]n ding[e]n wissen dy swech vnd dy sterck des messers nw merck von dem gehültz piß an dy mitten des messers das ist dy sterck vnd von der mitt[e]n vntz an den ortt das ist dy swech vnd wye dw da[r] auß vecht[e]n scholt das vindest dw her nach geschrib[e]n vnd was das wort yndes ist
 +
| <span style="color:#A40000; font-weight:bold;">schvech vnd sterck</span>
 +
Itm~ du solt auch vor allen dingen wissen die schwech vnd sterck des messers Nu merck von dem gehultz bi<sup>e</sup>sß an die mitte des messers das ist die sterck Vnd von der mit biß an das ortt das ist die schwech vnd wie du dar vß vechten solt daß <del>V</del> findest her noch geschreben vnd waß das wort Indes ist etc
 +
 
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sechs haulb lere
 +
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| '''Die schwech vnd sterckh'''
 +
'''Item du solt''' Auch vor allen dinngen Wissen die schwech vnnd sterckh des Duseggen. Nun merckh vonn dem gehultz bisz an die mitte des du<del>gg</del>seggens ist die sterckh vnnd von der mitte bis an den Ortt das ist die schwech. vnnd wie du darausz fechten sollt das sindstu hernach geschriben. vnnd was das wort Indes ist.
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| rowspan="2" | <br/>
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| <poem style="color:#A40000;">Learn six strokes
 +
first-hand against the defense
 +
Put the left hand on the back or
 +
on the chest if you want to twitch the defense</poem>
 +
 
 +
Here teaches the master how one should hold himself in the Messer fencing and how one should prepare to it. And firstly, you should fence with one hand with the Messer and you should have the other one on the back. If you want to fight with the empty hand, as in Messer-taking, grasping, clenching the arms etc., you should turn the hand from the back to the chest when you want to perform something on him on the inside over the arm.
 +
| <poem><em>Sechs hew lere,
 +
Auß eyner handt wyder dy were,
 +
Dy linck handt leg auff die rucken,</em>
 +
'''[4v]''' <em>Auff dye prüst wiltu wer czucken.</em></poem>
 +
 
 +
Hye lert der meyster wye man sych halten sol yn dem vechten deß messerß und wye man sich dar eyn sol schicken und züm ersten söltu mit eyner hendt vechten mit dem messer und dy ander soltu auff dem rück haben ob dw aber wild mit lerer hand vechten alz mit messer nemen ubergreiffen arm beschlyssen etc So solt dw dy hand von dem rück auff dy prust wenden waß dw ym wild ynbendig vber den armen treyben etc.
 +
| <poem><em>Sechs hew lere
 +
Auß eyne[r] handt wyder dy were</em>
 +
'''[2r]''' <em>Dy linck handt leg auff den ruck[e]n
 +
Auff dy prust wiltu were zuck[e]n</em></poem>
 +
 
 +
Hye lert der meyste[r] wye ma[n] sich halt[e]n sol yn dem vecht[e]n des messer vnd wye ma[n] sich dar ein sol schick[e]n vnd zum erst[e]n So soltu mit eyner hendt vecht[e]n mit dem messer vnd dy ander soltu auff dem ruck hab[e]n ob dw abe[r] wildt mit lerer handt vecht[e]n alz mit mess[er] neme[n] vber greffy[e]n arm[e] beschliss[e]n So soltu dy handt von dem ruck auff dy prust wend[e]n waß dw ym wildt ynbendig vbe[r] den arm[e] treyb[e]n
 +
| <poem><span style="color:#A40000;">Sechs heulb lere
 +
Aus eyner hant wider die were</span>
 +
'''[47v]''' <span style="color:#A40000;">Die linck hant leg vff den rucken
 +
Vff die prust wiltu verzucken</span></poem>
 +
 
 +
Hie lert der meinster wie man sich schu<sup>e</sup>cken sol in dem vechten deß messers vnd wie man sich darin schu<sup>e</sup>cken sol vnd zu<sup>e</sup>m ersten soltu mit eyner hant fechten mit dem messer vnd die ander vff dem ru<sup>e</sup>cken halte~ Ob du aber willt mit lerer hant vechten als mit messer nemen vber gri<sup>e</sup>ffen arm beschlu<sup>e</sup>ßen etc So soltu die hant von dem ru<sup>e</sup>ck vff die bru<sup>e</sup>st wende~ waß du wiltt Inlbendig uber den arm triben etc
 +
|
 +
|
 +
| <poem>'''[140r] Wie du fechten solt'''
 +
Mit ainner hanndt
 +
<br/><br/></poem>
 +
 
 +
'''Item Inn das Duseggen F'''echten schickh dich also. zum ersten soltu mit ainner hannd fechten. mit deiner wehr vnnd die annder auf dem Ruckhen hallten. Aber wann du willst mit Leerer hannd fechten. als mit Duseggen nemmen. vbergreyffen. arm beschliessen. so soltu die hannd vonn dem Ruckhne auf die prust wennden. was du wild Innwenndig vber den arm treyben.
 +
|
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 +
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 +
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 +
|- valign="top"
 +
| Secondly, the six hidden strokes are described and mentioned in the text, from that many good elements come, if one can perform them right and know how to prepare them skillfully. And how you should perform them with three elements, you will be taught afterwards.
 +
| Item zw dem andren so werden yn dem text Sechß verporgen hew ge merckt und peruertt auß den kummen vill gutten stuck wer sye recht treyben kan und sich yn dye wayß kunstenlich zw schicken vnd wye dw dye treyben sölt mit dreyen stucken daß wirst hyne nach unter richt etc.
 +
Sequitur textus.
 +
| Item ze dem ander[e]n so werd[e]n yn dem text sechs ve[r]porg[e]n hew gemelt vnd werutt auß dem kum[m]e[n] vil gutt[er] stuck wer sy recht treyb[e]n kann vnd sych yn dy weyß kunst[e]nlich zw schick[e]n vnd wye dw dy treyb[e]n solt mit dreye[n] stuck[e]n das wirstu her nach vnt[er]richt.
 +
| Itm~ zu dem andern So werdent im text Sechs verborge~ haulb gemelt vnd beru<sup>e</sup>rett auß dem ku<sup>e</sup>men vil gu<sup>e</sup>tter stu<sup>e</sup>ck were sie recht triben kan vnd In die wiße kunstlich sich zu schicken vnd wie du sie triben solt mit tri<sup>e</sup>hen stu<sup>e</sup>cken daß wi<sup>e</sup>rstu hernach enttru<sup>e</sup>chtt etc
 +
zorn haulb wecker
 +
|
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|
 +
 
 +
|- valign="top"
 +
| <br/>
 +
| <br/>
 +
<poem style="color:#A40000;">The Zornhau, Wecker
 +
Entrüsthau, Zwinger,
 +
Geferhau with Wincker</poem>
 +
 
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Here the master names the six hidden strokes, as each is called with its name, so that you can learn the elements in a better way. And he says that the first is called the Zornhau, the other the Wecker, the third the Entrüsthau, the fourth the Zwinger, the fifth the Geferhau and the sixth is called the Wincker. These are the six elements and are the main elements, as you will see afterwards.
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| <br/>
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<poem>'''[5r]''' <em>Czoren haw wecker,
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Entrust hatt czwinger
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gefer mit wincker.</em></poem>
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Hye nendt der meyster dy sechs verporgen hew wye yczlicher mit namen hayst auff daß dw dy stuck dester paß vernemen mügst und spricht daß der erst hayst der czoren haw der ander der wecker der dridt der entrust haw der feyert der czwinger fünft der gefer haw und der sechst hayst der wincker daß seyn sechß stuck und seyn der hawbt stuchk alz dw her nach horen wirst etc.
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Sequitur textus.
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<poem style="font-style:italic;">Zor[e]n / haw / vecker
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Entrust : hat zwing[er]
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gefer mit / vincker''</poem>
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Hye nendt der meyste[r] dy sechs ve[r]porg[e]n hew wye yetzlich[er] mit name[n] heyst auff das das dw dy stūck deste[r] paß ve[r]neme[n] mügst vnd spricht das der erst heyst der zor[e]n haw Der ande[r] der wecker der dritt der entrusthaw der vyerdt der zwinge[r] Der funft der gefer haw vnd der sechs hayst der wincker Das seyn sechs stuck vnd seyn der hawbt stuck alz dw her nach hör[e]n wirst ;
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| <br/>
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<poem style="color:#A40000;">Zorn haulb / wecker haulb /
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Entruest / hat zwinger /
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Gefer / mit wincker</poem>
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Hie nennet der meinster die sechs verborge~ haulb wie sie heissent mit namen vff daß du die stu<sup>e</sup>ck aller bast vernemen magst vnd sprichtt daß der erst heist der zorn haulb der ander der wecker d<del>i</del>er trett entru<sup>e</sup>sch haulb der vierd der zwinger der fu<sup>e</sup>nfft der gefere haulb vnd der sechßt der wincker daß sint sechs stu<sup>e</sup>ck als du hernach horen wu<sup>e</sup>rst
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die pastey
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<span style="color:#A40000;">S<sup>r</sup> text[us]</span>
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| '''Die sechs hew'''
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<poem>'''Zornhaw /''' Weckherhaw
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Beferhaw. / Entrusthaw.
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Zwinngerhaw. / Winckerhaw</poem>
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|- valign="top"
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| rowspan="17" | <br/>
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| <poem style="color:#A40000;">The Bastei, displace
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Draw after, overrun and set off
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Thechange through, twitch
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Run through, press the cutting off
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Run off, take over
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Go through, bow, take the defense
 +
Hang, the windings against the openings
 +
Strike the stroke from below, learn to discourage</poem>
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Here the master lists the other main elements: these are seventeen. The first are the four guards-they are referred to as the text says: the Bastei.
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| <poem><em>Dy pasteyn versecz,
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Nachrayß uberlauff und absecz,
 +
Den wechsel durchczuck,
 +
Lauff durch dy abschnydt druck, </em>
 +
'''[5v]''' <em>Ablauff penymb,
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Durchgee pogen dy wer nymb,
 +
Heng dy wind gen plossen,
 +
Slag dy straych ler verdrossen.</em></poem>
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Hye czelt der meyster dy andren hawbt stuck der seyn sybenczehen daß erst Das erst seyn dy vyer leger dy werden peruert so der text sprich dy pasteyn,
 +
| <poem><em>Dy pasteyn / versetz
 +
Nachrayß / vberlauff / vnd absetz
 +
Den wechsel / durch zuck
 +
Lauff durch / dy abschneydt / druck
 +
Ablauff / benym
 +
Durchge / pog[e]n / dy wer nymb
 +
Heng dy wind[e]n / gen plöss[e]n</em>
 +
'''[2v]''' <em>Schlag dy straych : ler verdross[e]n</em></poem>
 +
 
 +
Hye zelt de[r] meyste[r] dy ander[e]n hawbtstuck Der seyn sib[e]nzehe[n] Das erst seyn dy vyer lege[r] dy werd[e]n werūrt So der text spricht dy pastey[en]
 +
| <poem>'''[48r]''' <span style="color:#A40000;">die pasteÿ / versetz /
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Noch rieß / vberlauff / absetz /
 +
den wechel / durch zuck /
 +
lauff durch / die ab schnit / druck /
 +
ablauff / benÿm /
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durch ge / pogen / die wer nimb /
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heng / die wind / gen plossen /
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schlag / die streich / ler verdressñ</span></poem>
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Hie zelt der meinster die andern haubt stu<sup>e</sup>ck der sint l sieben zehen daß erst das sint die vier leger die werdent berürett do der text spricht die pasteÿ
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| <poem>'''[140v] Die vier Leger /''' Versetzen. /
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Nachraisen / Oberlauffen. / Absetzen. /
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Durchwechslen / Zuckhen. /
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Durchlauffen. / Abschneyden. / Henndtruckhen. /
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Ablauffen. / Benemben. /
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Durchgeen. / Bogen / Duseggen nemen. /
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Henngen / Winden /.</poem>
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| Then, the other element is called displacing-it is referred to as the text says: displace.
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| Item daß ander stuck haysset daß verseczen daß wirtt peruertt so der text sprich versecz,
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| It[e]m das ande[r] stuck heysset das versetz[e]n das wird beruert Soder text spricht versetz
 +
| Itm~ daß ander stu<sup>e</sup>ck heist das versetzen das wu<sup>e</sup>rtt be<del>ru<sup>e</sup>tett</del>ru<sup>e</sup>rett so der text spricht versetz ~<span style="color:#A40000;">~</span>
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| Then, the third are the drawing after-it is referred to as it is said: drawing after.
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| Item daß drit seyn dy nach raysen daß wirtt peruert So der text spricht nachrayß etc.,
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| It[e]m Das dritt seyn dy nachreys[e]n das wirt beruert So gesproch[e]n wirtt <del>vberlauff dy</del> nachrays[e]n
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| Itm~ daß dritt syndt dz noch reissen das wurtt bereiret so der text sprich noch reiß ~<span style="color:#A40000;">~</span>
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| Then, the fourth are overrunning-it is referred to as it is said: run over.
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| Item daß vyerd seyn dy uberlauffen dy werden peruert so gesprochen wirt uberlauff dye etc.,
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| It[e]m das viert sein dy vb[er]lauff[e]n das wirt berütt So gesproch[e]n wirtt vber lauff dy
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| Itm~ daß vierd sint die vberlauffen dz wurt beru<sup>e</sup>rett do der text sprichtt vberlauff ~<span style="color:#A40000;">~</span>
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| Then, the fifth are setting off-it is referred to as it is said: set off.
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| '''[6r]''' Item daß fünft seyn dy abseczen daß wirtt peruert so gesprochen wirt absecz,
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| It[e]m Das funft seyn dy absetz[e]n das wirtt berütt so gesproch[e]n wertt absetz
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| Itm~ daß fünfft sint die ab setzen dz wurt berüret do der text sprichtt absetz ~<span style="color:#A40000;">~</span>
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| Then, the sixth are changing through-the master refers to it as he says: change through.
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| Item daß segst syn dy durchwechsel daß peruert der meyster so er spricht wechsel durch,
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| It[e]m das sechst sein dy durch vechsel[e]n das berütt der meyste[r] so er spricht vechsel durch
 +
| Itm~ daß sechst daß sint die du<sup>e</sup>rch wechschell daß wu<sup>e</sup>rtt beru<sup>e</sup>rett so der text spricht wechschell durch ~<span style="color:#A40000;">~</span>
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| Then, the seventh is called twitching-it is referred to as he says: twitch.
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| Item daß sybent haysset daß czucken daß wirt peruert so er spricht czuck,
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| It[e]m das sybent heyst das zuck[e]n das wirtt berurtt So er spricht zuck
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| Itm~ die siebende heist dz zu<sup>e</sup>cken dz wu<sup>e</sup>rtt beru<sup>e</sup>rett so er sprichtt zueck ~<span style="color:#A40000;">~</span>
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| Then, the eighth are running through-they are referred to as it is said: run through.
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| Item daß acht daß syn dy dürchlauffen und dy werden peruert so gesprochen wirt lauff durch,
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| It[e]m Das acht sein dy durchlauff[e]n dy werd[e]n werütt so gesproch[e]n wirtt lauff durch
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| Itm~ daß achst sint die duerch lauffen dz ist so er spricht lauff durch etc <span style="color:#A40000;">~</span>
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| Then, the ninth are cutting off or the four cuts-it is referred to as it is said: cutting off.
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| Item daß newndt daß seyn dy abschnydt oder veÿer schnydt daß wirt peruert so gesprochen wirtt dy abschnydt,
 +
| It[e]m das newndt sein dy abschnidt oder dy vie[r] schnidt das wirtt beruret so gesproch[e]n wertt dy abschnidt
 +
| Itm~ daß Nünde sint die ab schnide~ oder die vier schnit dz wu<sup>e</sup>rt beru<sup>e</sup>ret so gesprochen wu<sup>e</sup>rde ab schnide etc <span style="color:#A40000;">~</span>
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| Then, the tenth is called pressing the hands-it is referred to as he says: press.
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| Item daß zehendt daß hayst dy hend drucken daß wirt peruert so er spricht druck,
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| It[e]m das zehendt heyst dy hendt drūck[e]n das wirt beruret so er spricht druck
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| '''[48v]''' Itm~ daß zehende heist die hend dru<sup>e</sup>ck dz wu<sup>e</sup>rtt so er spricht druck <span style="color:#A40000;">~</span>
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| Then, the eleventh are running off-it is referred to as he says: run off.
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| Item daß eylfft syn dy ablauffen daß wirt peruert so er spricht ablauff,
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| It[e]m das eylfft sein dy ablauff[e]n das wirdt berütt So er spricht ablauff
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| Itm~ daß elfte sind die ab lauffen dz wurt beru<sup>e</sup>rett so er sprichtt ab lauff ~<span style="color:#A40000;">~</span>
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| Then, the twelfth are taking over-it is referred to as he says: take over.
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| '''[6v]''' Item daß czbelfft seyn dy pnemen daß peruert unß der meyster So er spricht pnym,
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| It[e]m das zwelfft seyn dy pneme[n] das wirdt perütt so er spricht pnym
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| Itm~ daß zwelffte sint die benemen dz wu<sup>e</sup>rtt berüret so der text spricht benÿm <span style="color:#A40000;">~</span>~
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| Then, the thirteenth are going through-it is referred to as he says: go through.
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| Item daß dreyzehent seyn dy durchgen daß wirtt peruert so er spricht durchgee,
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| It[em] das dreyzehent das sein dy durchgen vnd das wirtt berut so er spricht durchge
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| Itm~ daß xiij daß sint die du<sup>e</sup>rch gen dz wu<sup>e</sup>rtt so er sprichtt durch ge <span style="color:#A40000;">~</span>~
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| Then, the fourteenth is called the bow-it is referred to as he says bow.
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| Item daß virzehent heyst der pogen daß wirt peruert So er spricht pogen,
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| It[e]m das virzehent heyst der pog[e]n das wirt beruert so er spricht pog[e]n
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| Itm~ daß xiiij sint die boge~ dz wu~t so er spricht boge~
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| Then, the fifteenth is called taking the Messer-it is referred to as it is said: take the defense.
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| Item daß fünftzehent heyst daß messer nehmen daß wirt perüert so gesprochen wirt wer nymb,
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| It[e]m das funftzehent heyst das messe[r] neme[n] das wirt beruett so er so gesproch[e]n wirtt wer nymb
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| Itm~ daß xv heist dz messer nemen dz ist so er sprichtt were nÿm ~<span style="color:#A40000;">~</span>
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| Then, the sixteenth are the hangings-they are referred to as it is said: hang.
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| Item daß sechzehent daß seyn dy hengen dy werden peruertt So gesprochen wirtt heng,
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| '''[3r]''' It[e]m das sechzehndt sein dy heng[e]n dy werd[e]n berüert so gespro ch[e]n wirt heng
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| Itm~ das xvj daß die henge~ dz ist so er sprichtt henge
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| Then, the seventeenth are winding with the Messer-the master refers to it for us as he says: wind against the openings. Thus, you have the main elements which are twenty-three.
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| Item daß sybentzehent daß syn dy wynden yn dem messer daß peruert unß der meyster So er spricht wynd gen den plossen alzo hastu daß der haubtstuck seyn dreÿ und czwaynczyg.
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Sequitur.
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| It[e]m das sibzehendt sein dy wind[e]n yn dem messe[r] das berue[r]t vns der meyste[r] so er spricht wind gen de[n] plössen Also hastu der hauptstuck sein dreyundzaynzig [etc]
 +
| Itm~ dz xvij sint die wende~ im messer So er spricht wende gege~ den plosßen also hastu dz der haubt stu<sup>e</sup>ck sintt <del>zeh</del> drÿvndzwentzig ~<span style="color:#A40000;">~</span>
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waß uff dich wirtt gericht
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{{:Johannes Lecküchner/Weckerhaw}}

Revision as of 20:09, 28 June 2018

Johannes Lecküchner
Born ca. 1430s
Nuremberg, Germany
Died December 31, 1482
Herzogenaurach, Germany
Occupation
Alma mater University of Leipzig
Influences Johannes Liechtenauer (?)
Genres Fencing manual
Language Early New High German
Notable work(s) Kunst des Messerfechtens
Archetype(s)
Manuscript(s)
Concordance by Michael Chidester
Translations
Signature Johannes Lecküchner Sig.jpg

Johannes Lecküchner (or Hans Lebkommer; ca. 1430s – 1482) was a 15th century German cleric and fencing master. He was born in the Nuremberg area, and in 1455 he was inscribed at the University of Leipzig. In 1457, he received the title of baccalaureus, and he was consecrated as a Catholic acolyte in 1459. At some point before creating his first manuscript in 1478, Lecküchner was consecrated as a priest. From 1480 until his death on December 31, 1482, he was employed as a communal priest in Herzogenaurach, Germany.[1] Lecküchner dedicated his fencing manual to Philip "the Upright" of Wittelsbach, Elector Palatine of the Rhine, but the nature of his connection to the duke remains unclear.[2]

Some 19th century scholars assumed that Lecküchner's name was a corruption of "Liechtenauer" and a reference to Johannes Liechtenauer, the grand master of the primary German longsword tradition. However, biographical information from historical records, as well as the colophon in the manuscript itself, thoroughly disproves this theory. Lecküchner's system of Messer fencing does, however, seem to be related in some way to the longsword teachings of Liechtenauer from the previous century. His teachings are organized in a similar fashion using similar terminology, and often his Recital (Zettel) is nearly identical to that of Liechtenauer.

Two autograph copies of Lecküchner's treatise, entitled Kunst des Messerfechtens ("The Art of Messer Fencing"), are preserved: the Codex Palatine German 430, completed in 1478, and the Cgm 582, completed on 19 January 1482 (the year of his death).[3] The Cgm 582 mentions in the last paragraph that a previous draft had been produced, which is presumed to be a reference to the CPG 430. Despite the Cgm 582 being the more extensive and elaborate of the two, it is the CPG 430 that seems to be the source for all later repetitions of Lecküchner's teachings. A slightly abridged version of this treatise (probably based on a lost intermediary) was included by Hans von Speyer in the MS M.I.29 in 1491, and similar (but not identical) abridged versions were reproduced by Gregor Erhart in 1533, Paulus Hector Mair in the 1540s, and Lienhart Sollinger in 1556.

Preceding the treatises of Lecküchner and Liechtenauer in the MS M.I.29 are brief notes by a Magister Andreas explaining equivalences in concepts and terminology between the two,[4] perhaps indicating that by this time Lecküchner's teachings had been integrated into the Liechtenauer school of fencing. This notion is further supported by the appearance of Lecküchner's Recital alongside Liechtenauer's in Marxbrüder captain Peter Falkner's treatise of ca. 1495.

One final note of interest is that in 1531, printer Christian Egenolff published a fencing anthology entitled Der Altenn Fechter anfengliche kunst, and included in it a brief treatise on the Messer attributed to Master Hans Lebkommer. This is likely a misspelling or alternate rendering of "Lecküchner" given that the text appears to be a brief summary of Lecküchner's teachings, intermingled with the Messer teachings of Andre Paurñfeyndt (uncredited).

Treatise

Lecküchner's two manuscripts contain a number of substantial differences, some of which can be interpreted as corrections in the later edition and others which are less explicable. In this compilation, we've merged the translations of both texts and selected in most cases the longest or most detailed description available. While we judge that this will be of the most use to the practitioner, readers interested in a deeper cut should go straight to the source and read the original PDF prepared by Grzegorz Żabiński, Russell A. Mitchell, and Falko Fritz (see the sidebar); this excellent document not only separates out the two translations wherever the texts differ but also offers original transcriptions of both as well as a lengthy introduction to give them greater context.

Additional Resources

References

  1. Julia and Carsten Lorbeer (in German). "Johannes Lecküchner - der fechtende Pfarrer". Ochs: Historische Kampfkünst e.V., 2002. Retrieved 21 April 2011.
  2. Fencing master Ludwig VI von Eyb was a powerful noble in service to Philip from 1499 to 1504 (and possibly longer), but his writings demonstrate no connection to or awareness of those of Lecküchner.
  3. The Cgm 582 states on folio 216v that "This material was composed by the Reverend Johannes Lecküchner, at that time of the parish in Herzogenaurach, in the year of our Lord 1478, but this book was written and completed in the 82nd year on the eve of St. Sebastian." (Composita est materia illa per domine Johanne Lecküchner tunc tempore plebanus jn Hertzogaurach Anno domini M°CCCC° septuagesimo octauo sed iste librum Scriptum est et completus Anno 8° secundo jn vigilia sancti Sebastiani).
  4. Hans von Speyer. Untitled [manuscript]. MS M.I.29. Salzburg, Austria: Universitätsbibliothek Salzburg, 1491. ff 5r-7r
  5. recept = Rezept ( Hennig, S263 )
  6. 6.0 6.1 6.2 6.3 6.4 6.5 oder
  7. In the left margin in the page is an unknown character, perhaps from where the scribe started too far to the left.
  8. Cgm 582 continues differently: "If he displaces the thrust aside, go high to the other side to the other peak under his right arm on the chest. In case he follows the thrust, work to the next opening that you can find."
  9. schalt = Schwung ( Hennig, S279 )
  10. The word “seitten” was added later.
  11. The CPG 430 reverses the edges, binding with the short edge and striking with the long edge.
  12. The CPG 430 instructs to hold the long edge up and to execute the strike thus: "wind the hilt of the Messer under your arm and strike to him with the long edge to his Messer and turn the blunt edge to his head"
  13. vmb süst = umsonst; sus = sunst ( Baufeld, S231 )
  14. The writer probably intended to write “deinem”
  15. geschrieben
  16. The word “pist“ was added later.
  17. Sa alt. von sar = gleich darauf, alsbald sodann ( either alone or compounded by words of similar expressions ) ( Lexer, S205 ) end = ehe, bevor ( Lexer, S43 )
  18. The word “zehenden” is written in another script: according to the list on 6r the tenth element is “hend drucken” and the eleventh is “ablauffen” and on 26v the tenth element is “nachraysen.” Maybe this note was done by Lecküchner himself for the new version of his teaching, as recorded in his manuscript from 1482?
  19. The writer first attempted to write the correct word above "vbersich", but then crossed it out
  20. handt hab
  21. 21.0 21.1 See Matthew, 7: 6
  22. "linck[e]n" is a side note for the crossed out "recht[e]n"
  23. CPG 430: his
  24. CPG 430: above
  25. CPG 430: below
  26. Word is misspelled.
  27. 27.0 27.1 Wort könnte von sambalde kommen = alsbald ( Hennig, S276 ) or sam = als ( Hennig, S275 )
  28. Könnte von senen = ersehnen kommen ( Lexer, S225 )
  29. The writer probably intended to write "Messer".
  30. Should read "In".
  31. "ge-" can occur before all forms of the verb to complete or enhance the action ( Lexer, S60 )
    rucke, rücke, ze ruck = zurück, nach hinten
  32. "tener" or "tenner" means a lack of armor protecting the palm. (Baufeld, S50)
  33. Sa alt. von sar = gleich darauf, alsbald sodann ( either alone or compounded bywords of similar expressions ) ( Lexer, S205 )
  34. end = ehe, bevor ( Lexer, S43 )
  35. For armoured combat of Andreas Lignitzer see von Danzig, 73r-79v. This teaching was copied (with some omissions) by Lew Jud, see Lew, 70r-83v. A technique based on a similar principle is featured in Lew, 79v-80r.
  36. gefast
  37. The character could represent a link to another page on which this F can be seen. This method the writer has also been applied to other sites.
  38. pinden = binden, fesseln ( Baufeld, S34 )
  39. kostlich = kostspielig, aufwendig ( Hennig, S190 )
  40. The word actually looks like "knorren".
  41. mug = mag
  42. dast könnte von dasten = tasten kommen ( Hennig, S51 ).
  43. vber seyn danc = Gegen seinen Willen ( Hennig, S50 )
  44. Should be "deyn"
  45. A small cross between “inbendigs” and “zu” indicates that "gewappe[n] on the side of the page belongs here.
  46. vahen = greifen, fassen, einfangen ( Lexer, S310 )
  47. weifen = fuchteln, schwingen, schwencken ( Grimm, Bd 28, Sp. 632, 5 )
  48. Haspel [Garnwinde] ( Hennig, S147 )
  49. doch
  50. After "auch" there is a symbol, but no corresponding note.
  51. zäumen = gefangen nehmen ( Baufeld, S254 )
  52. "Item" was added later.
  53. albeg(en), alleweg = 1. immer, immer noch 2. überall (Baufeld, S6)
  54. abenteuerlich = ausgefallen, nicht alltäglich (Baufeld, S1)
  55. straufen = 1. die Haut abziehen, abstreifen 2. streuen. ( Baufeld, S228)
  56. durchwechseln
  57. plüpflich = plötzlich ( J.A. Schmeller, Bayerisches Wörterbuch, I,460 )
  58. Should be "seynem"
  59. Scribe probably meant to write "zu".
  60. Cgm 582 instead states the following: Here the master speaks about the thrusting through from above and they are to be performed with great prudence and close to the man, so that you do not fail in them. Now, do him this way: go to the man with your Entrüsthau to his left side and strike then around to the right side. Then, wind the weak of your Messer above his Messer to his left side and go through below his arm again to his right side, and fall with your left hand in the middle of the blade of your Messer, and press with it outside in the joint of his arm and elbow. Then, turn your left side to his right one, and press with the left hand from above quickly downwards, and with the right one at the bind, and raise his hand up. This way he is clenched.
  61. "d" is written over "s" to turn "seyne[m]" into "deyne[m]".
  62. Symbol which indicates that the text will be continued on the next page. The symbol looks similar to "qd", standing for quondam (Cappelli, S306).
  63. Symbol indicating that the text will be continued from the previous page. This looks different from the symbol on the previous page.
  64. The letter "f" has been written over a "g".
  65. These letters at the beginning of the paragraphs (B here and A on 158r) seem to indicate that the order of the paragraphs should be reversed, i.e., the content from 158r should be followed by that from 157r. This corresponds to the sequence of these techniques in Cod. Pal. Germ. 430. This may be related to the way in which the manuscript was written, as in all probability the manuscript was first illustrated and then provided with the text.
  66. Along with the letter A, which can be found on page 158r, this B indicates that the two sides have been swapped. The images have been switched accordingly in this composite.
  67. Along with the letter B, which can be found on page 157v, this A indicates that the two sides have been swapped. The images have been switched accordingly in this composite.
  68. prangen = prangen, glänzen (Hennig, S256)
  69. beiten = warten, zögern (Hennig, S24)
  70. A bird is painted on the left margin, near the beginning of the gloss. There are two pairs of fighters presenting two phases of the technique. Another bird is painted next to one of these pairs.
  71. Cgm 582 text: Here the master states a breaking against the counter-breaking. You should understand it this way: if he wants to take your Messer and grab with his left hand from above on your bind, and pushes your Messer down to your left side, and wants to take your Messer, “simultaneously” grab with your left hand in his left one, and pull firmly downwards to your left side. Then, strike your right arm from above over his left one, and go down through the same arm with your right hand, and swing well to your left side, and throw him over your right foot, as it is depicted below.
  72. A symbol () crossed with three vertical lines, a reference to a margin note with another script, the same hand
  73. A symbol )( crossed with three vertical lines, a reference to a margin note with another script, the same hand
  74. At the bottom of the page is the elaborate letter B, and on the following, the letter A (164v). In Cpg 430, these are located in the reverse order. This error suggests that the artist has swapped the pictures and allows the conclusion that the drawings have been received before the text in the manuscript. This has been corrected in this composite.
  75. gen = geben ( Deutsches Wörterbuch von Jacob und Willhelm Grimm,Bd. 5, Sp. 3342,21 )
  76. gereicht zur Ehre
  77. poß = böse ( Baufeld, S39 )
  78. teding kommt von tedinc = (Zwei-)kampf ( Henning, S236 ), dinc = ding ( Baufeld, S52 ). tedingen = strafen, büßen ( Baufeld, S49 )
  79. nindert = keinesfalls, keineswegs, nirgendwo ( Hennig, S243 )
  80. The writer apparently meant to start with a "v".
  81. zäumen = gefangen nehmen ( Baufeld, S254 )
  82. Letter crossed out at the end of the word.
  83. leme = Lähmung ( Hennig, S204 )
  84. scharpff
  85. vürbaz = weiter, darüber hinaus ( Hennig, S448 )
  86. verworfen
  87. gagen = gegen : räumlich hin, zu, nach etwas ( Lexer, S59/S63 )
  88. Unnecessary repetition, a scribe’s mistake.
  89. stich
  90. graffeln = grabschen, greifen ( Hennig, S138 )
  91. Under the number is "HC".
  92. Added by a later hand.