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lobet Gott den Allmechtigen zu vilmalen, das er im gnad unnd sterck verlihen, das seine finger wider seine feind zustreitten berait sein. Er sagt auch wie das sein hilff oder hoffnung nitt stand in seinem schwert, bogen oder pfeil, sonder sein hoffnung stee in dem herren. Er würfft aber weder seine schwerted noch pfeil oder pogen von im hinwegck, sonder gebraucht sich deren als ainer Munemey Gottes, darunder Gott sein herrlichkait erzaigen werd, welchs dann ainem jeden Christenlichen frommen redlichen fechter, auch billichen zusteet, nemlich, das er gedencke. das er in der zeit der not, für den glauben und ware religion, wider die Türcken unnd unglaubigen, auch für die fraihait des vatterlands, zu schutz und schirm witwen unnd waisen, seinen leib mit nichten sparen, unnd die ritterliche kunst jeder zeit zu solchen loblichenn sachen gebrauchen wölle.

Auff dise art, form und weis, habe ich mich der ritterlich übung des schwerts, underwunden, und das fechten in mancherlay wheren gelernet und das auf etlichen schulen zimlich probirt, und darinnen ein solchen lust und liebe empfangen, das ich mich dises ritterlichenn Eerbuchs zumachen underfangen. Was mühe und arbait aber ich durch vier gantze Jar damit gehabt, wirt jeder verstendiger leser diss Buchs wol sehen und erkennen, ich habe mich auch keines unkostens, auch weder mühe noch arbait, so ich darauff gelegt, mit nichten beschamen lassen. Vil alte und neue possierte stück, wo ich die von fürsten und herren, Juden und Christen, und alten fechtmaistern, habe gewist. Die habe ich nicht on ein besondere vereerung, zuhanden bracht. Etlich ger kauffen müessen. Daraus ich allain die allerbesten und der kunst gemessisten nützlichsten, gezogen, und dieselben durch zwen tapffere weidliche fechter, so mit mir lust und liebe zu der ritterlich kunst gehabt, unnd darauff nicht mit geringer belonung erhalten, vorbemelte stuck in allen wheren, wie sie inn disem Buch begriffen, maisterlich aus unnd ein gefochten. Auch dieselben mit allen stücken und articulen, gantz flaissig und gerecht also schreiben lassen hab, wie dann inn ieder wher von stücken zu stücken in disem Buchh (welches ich in zwen tail gesondert, und getailt, und mit zugethanen gantz gebrauchlichen Registern, fürsehen und gezieret) gesehen wirt. Ongezweiffelter hoffnung, das sich die rechten liebhaber diser ritterlichen kunst, dises ritterlichen kunstbuchs zu dem besten gebrauchen, unnd sich dargegen dem Allmechtigen, umb alle wolfartt leibs und seel, mit dankbarem gemuett willig erzeigen werden. Zu welchem ich allen redlichen kunstliebenden fechtern, sterck und gnad von Gott dem Allmechtigen wünsche und begere. Amen

Paulus Hektor Mair Ratsdiener Von Augspurg.