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<section begin="1"/>den Thu°rnier meiden vnnd beÿ hoher straff gentzlich verbotten sein &#183; '''E'''s seind au°ch Jeder zeit beÿ allen Turnieren &#183; der der erst zu° Magdenbu°rg Anno Neu°nhu°ndertachtvnnddreissig &#183; vnnd der letst zu° Wormbs Anno Tau°sentvierhu°ndert &#183; Sibenvnndachzig &#183; Nämlich &#183; 36 &#183; gehallten worden &#183; Die Erbristen vnnd Edlisten Fu°rstine : Gräfine &#183; Freÿin &#183; von Fraw°en vnnd Ju°nckfrawen vnnd wittiben stands &#183; beÿ den Tu°rniern gewesen &#183; die helm vnnd Wappen helffen besichtigen Die schaw° au°ftragen &#183; Klainater vnnd gewinneter au°ßgeben vnnd geschenckt &#183; das lob vnnd dannckh vereert &#183; die vorta<sup>e</sup>nntz mit Inen gehapt &#183; Des alles zu° erhalltu°ng Eer vnnd tu°gent erdacht fu°rgenomen vnnd gehallten worden ist &#183;<section end="1"/>
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<section begin="1"/>den Thurnier meiden vnnd beÿ hoher straff gentzlich verbotten sein&nbsp;&#183; '''E'''s seind auch Jeder zeit beÿ allen Turnieren&nbsp;&#183; der der erst zu Magdenburg Anno Neunhundertachtvnnddreissig&nbsp;&#183; vnnd der letst zu Wormbs Anno Tausentvierhundert&nbsp;&#183; Sibenvnndachzig&nbsp;&#183; Nämlich&nbsp;&#183; 36&nbsp;&#183; gehallten worden&nbsp;&#183; Die Erbristen vnnd Edlisten Furstine : Gräfine&nbsp;&#183; Freÿin&nbsp;&#183; von Fraw°en vnnd Junckfrawen vnnd wittiben stands&nbsp;&#183; beÿ den Turniern gewesen&nbsp;&#183; die helm vnnd Wappen helffen besichtigen Die schaw° auftragen&nbsp;&#183; Klainater vnnd gewinneter außgeben vnnd geschenckt&nbsp;&#183; das lob vnnd dannckh vereert&nbsp;&#183; die vorta<sup>e</sup>nntz mit Inen gehapt&nbsp;&#183; Des alles zu erhalltung Eer vnnd tugent erdacht furgenomen vnnd gehallten worden ist&nbsp;&#183;<section end="1"/>
  
<section begin="2"/>'''Es hat aber Inn die lennge A'''u°ch nicht besteen &#183; vnnd der Ritterlichen vbu°ng zu° pflantzu°ng nicht helffen wo°llen &#183; vnnd wie dann die Ju°risten sagen &#183; Das In den ''Legibus'' &#183; der Kaiserlichen Rechten clar verfast &#183; vnnd au°fgerichtet sein soll &#183; Namlich so alle spil verbotten &#183; werden &#183; So soll doch das Ritterspil &#183; der Ku°nst des Fechtens &#183; nicht allain menigelich vnu°erbotten &#183; sonder Jederman freÿ erlau°bt sein vnnd pleiben &#183; Welchs zu° au°fzau°ffu°ng vnnd pflantzu°ng der Ritterlichen übu°ng diennet aber mit grossem verwu°ndern ist zu° ho°ren &#183; das alle welt stellet &#183; wu°tet &#183; vnnd tobt &#183; nach dem verbotnen &#183; so zu° kainem gu°ten diennet &#183; vnnd das Ihenig &#183; welchs menigelich lieben soll &#183; lassen farn &#183; vnnd ganntz au°ß der achtu°ng ku°men &#183; Damit dann gar nahent alle gu°te tu°genden erleschen &#183; wie dann Inn Frids vnnd kriegszeiten laider offt gesehen wirt &#183;<section end="2"/>
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<section begin="2"/>'''Es hat aber Inn die lennge A'''uch nicht besteen&nbsp;&#183; vnnd der Ritterlichen vbung zu pflantzung nicht helffen wo°llen&nbsp;&#183; vnnd wie dann die Juristen sagen&nbsp;&#183; Das In den ''Legibus''&nbsp;&#183; der Kaiserlichen Rechten clar verfast&nbsp;&#183; vnnd aufgerichtet sein soll&nbsp;&#183; Namlich so alle spil verbotten&nbsp;&#183; werden&nbsp;&#183; So soll doch das Ritterspil&nbsp;&#183; der Kunst des Fechtens&nbsp;&#183; nicht allain menigelich vnuerbotten&nbsp;&#183; sonder Jederman freÿ erlaubt sein vnnd pleiben&nbsp;&#183; Welchs zu aufzauffung vnnd pflantzung der Ritterlichen übung diennet aber mit grossem verwundern ist zu ho°ren&nbsp;&#183; das alle welt stellet&nbsp;&#183; wutet&nbsp;&#183; vnnd tobt&nbsp;&#183; nach dem verbotnen&nbsp;&#183; so zu kainem guten diennet&nbsp;&#183; vnnd das Ihenig&nbsp;&#183; welchs menigelich lieben soll&nbsp;&#183; lassen farn&nbsp;&#183; vnnd ganntz auß der achtung kumen&nbsp;&#183; Damit dann gar nahent alle gute tugenden erleschen&nbsp;&#183; wie dann Inn Frids vnnd kriegszeiten laider offt gesehen wirt&nbsp;&#183;<section end="2"/>
  
<section begin="3"/>'''Es werden aber su°nst''' allerlaÿ '''N'''ew° erfu°ndnen ku°nsten &#183; als des<section end="3"/>
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Revision as of 01:01, 12 December 2018

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den Thurnier meiden vnnd beÿ hoher straff gentzlich verbotten sein · Es seind auch Jeder zeit beÿ allen Turnieren · der der erst zu Magdenburg Anno Neunhundertachtvnnddreissig · vnnd der letst zu Wormbs Anno Tausentvierhundert · Sibenvnndachzig · Nämlich · 36 · gehallten worden · Die Erbristen vnnd Edlisten Furstine : Gräfine · Freÿin · von Fraw°en vnnd Junckfrawen vnnd wittiben stands · beÿ den Turniern gewesen · die helm vnnd Wappen helffen besichtigen Die schaw° auftragen · Klainater vnnd gewinneter außgeben vnnd geschenckt · das lob vnnd dannckh vereert · die vortaenntz mit Inen gehapt · Des alles zu erhalltung Eer vnnd tugent erdacht furgenomen vnnd gehallten worden ist ·

Es hat aber Inn die lennge Auch nicht besteen · vnnd der Ritterlichen vbung zu pflantzung nicht helffen wo°llen · vnnd wie dann die Juristen sagen · Das In den Legibus · der Kaiserlichen Rechten clar verfast · vnnd aufgerichtet sein soll · Namlich so alle spil verbotten · werden · So soll doch das Ritterspil · der Kunst des Fechtens · nicht allain menigelich vnuerbotten · sonder Jederman freÿ erlaubt sein vnnd pleiben · Welchs zu aufzauffung vnnd pflantzung der Ritterlichen übung diennet aber mit grossem verwundern ist zu ho°ren · das alle welt stellet · wutet · vnnd tobt · nach dem verbotnen · so zu kainem guten diennet · vnnd das Ihenig · welchs menigelich lieben soll · lassen farn · vnnd ganntz auß der achtung kumen · Damit dann gar nahent alle gute tugenden erleschen · wie dann Inn Frids vnnd kriegszeiten laider offt gesehen wirt ·

Es werden aber sunst allerlaÿ New° erfundnen kunsten · als des