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Page:Sienza e pratica d’arme (Johann Joachim Hynitzsch) 1677.pdf/104

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conda machet, je gröszer ist auch die Stärke an selbigem Orthe, dasz wer da wolte in selbe Blösse hinneinstoszen, leicht könte durch den Winkel der Seconda getroffen werden, wo er sich nicht im Stosz des Vortheils der Linie bedienet hätte, weil die gerade Linie allezeit am weitesten reichet, oder hätte nicht den Leib voltiret, oder gerükket, dasz er hätte treffen und zugleich auch zurükkommen können.

Wenn aber einer nach Gelegenheit ohne getroffen zuwerden gerne wolte wieder eine solche angulirte Seconda fortgehen, dem kan nicht beszer gerathen werden, als dasz er sich in solches hiergewiesenes geschrenktes Lager lege; Denn des Feindes Klinge mag anguliren wie viel sie nur immer will, wird sie doch allezeit durch das Scurzo ausgeschlossen sein, und diese Qvarta wird viel hurtiger als die Seconda etwas gebrauchen können, also dasz der Feind entweder sein Lager zuverendern, oder sich zuritiriren wird gezwungen sein, sonsten würde diese Würkung so weit hinfürgedeihen, dasz sie auf jede kleineste Bewegung stoszen und bisz an des Feindes Leib pasziren könte.

Hier wird gewiesen, wie man die Qvarta à piè fermo stoszen soll. No. 17.