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Difference between revisions of "Page:Sienza e pratica d’arme (Johann Joachim Hynitzsch) 1677.pdf/108"

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<section begin="3"/>''Rechten Fusz mit dem linken in der Lufft gedrehet hat mit dem rechten und also fort bisz an des Feindes Leib verfolge, um sich völlig aus der'' Presenz ''zuhelffen, aufdasz der Feind seine Klinge nicht zurükziehe und nochmals von sich stosze: Aufn Fall aber, da der Feind'' passi''ret hette, würde anders nichts vonnöthen sein, als sich nur also umdrehen, sich damit aus der'' Presenz ''zubringen und das auffallen der feindlichen Kl. zuvermeiden, welches denn gewis bester maszen angehen wird, weil man auf solche Weise nicht getrogen werden kan.<section end="3"/>
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<section begin="3"/>''Rechten Fusz mit dem linken in der Lufft gedrehet hat mit dem rechten und also fort bisz an des Feindes Leib verfolge, um sich völlig aus der'' Presenz ''zuhelffen, aufdasz der Feind seine Klinge nicht zurükziehe und nochmals von sich stosze: Aufn Fall aber, da der Feind'' passi''ret hette, würde anders nichts vonnöthen sein, als sich nur also umdrehen, sich damit aus der'' Presenz ''zubringen und das auffallen der feindlichen Kl. zuvermeiden, welches denn gewis bester maszen angehen wird, weil man auf solche Weise nicht getrogen werden kan.''<section end="3"/>
  
<section begin="4"/>'''Ein mit dem linken Schenkel'' passirter Qvarta ''Stosz.''' No. 20.
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<section begin="4"/>'''''Ein mit dem linken Schenkel'' passirter Qvarta ''Stosz.''' No. 20.''
  
'''D'''Ieser Stosz der'' Qvarta ''so mit dem linken Fusz passiret ist, giebet zuverstehen, wie man denselben Fusz forttragen und den Leib überlegen soll, damit er eben so weit reiche, als wenn er mit dem Rechten Fusz gemachet worden wäre, auch wie man müsze den Leib wegnehmen, damit ihn die Klinge destobesser beschirmen könne. Und gewisz diese Arth ist besser einen anzugreiffen, als das voltiren: Denn man kan hier im fortgehen eine Würkung in die andre verwandeln, und sich zu etwas neues risolviren; Aber sie erfodert, dasz man von der Stär-<section end="4"/>
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'''''D'''Ieser Stosz der'' Qvarta ''so mit dem linken Fusz passiret ist, giebet zuverstehen, wie man denselben Fusz forttragen und den Leib überlegen soll, damit er eben so weit reiche, als wenn er mit dem Rechten Fusz gemachet worden wäre, auch wie man müsze den Leib wegnehmen, damit ihn die Klinge destobesser beschirmen könne. Und gewisz diese Arth ist besser einen anzugreiffen, als das voltiren: Denn man kan hier im fortgehen eine Würkung in die andre verwandeln, und sich zu etwas neues risolviren; Aber sie erfodert, dasz man von der Stär-''<section end="4"/>

Latest revision as of 03:04, 16 August 2020

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Rechten Fusz mit dem linken in der Lufft gedrehet hat mit dem rechten und also fort bisz an des Feindes Leib verfolge, um sich völlig aus der Presenz zuhelffen, aufdasz der Feind seine Klinge nicht zurükziehe und nochmals von sich stosze: Aufn Fall aber, da der Feind passiret hette, würde anders nichts vonnöthen sein, als sich nur also umdrehen, sich damit aus der Presenz zubringen und das auffallen der feindlichen Kl. zuvermeiden, welches denn gewis bester maszen angehen wird, weil man auf solche Weise nicht getrogen werden kan.

Ein mit dem linken Schenkel passirter Qvarta Stosz. No. 20.

DIeser Stosz der Qvarta so mit dem linken Fusz passiret ist, giebet zuverstehen, wie man denselben Fusz forttragen und den Leib überlegen soll, damit er eben so weit reiche, als wenn er mit dem Rechten Fusz gemachet worden wäre, auch wie man müsze den Leib wegnehmen, damit ihn die Klinge destobesser beschirmen könne. Und gewisz diese Arth ist besser einen anzugreiffen, als das voltiren: Denn man kan hier im fortgehen eine Würkung in die andre verwandeln, und sich zu etwas neues risolviren; Aber sie erfodert, dasz man von der Stär-