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Page:Sienza e pratica d’arme (Johann Joachim Hynitzsch) 1677.pdf/117

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wo die Prima am stärkesten verbleiben: Uber das hat sich der Treffende im erheben der Hand zu des Feindes Schwäche gefunden, auch in selbem Moment wie man siehet ausgestoszen und verletzet. Man hette auch wohl besagten Pfima-Stosz und zwar mit geringerer Mühe wieder eine Seconda, wenn der Feind darinnen gelegen, machen können; Denn ob gleich besagte Seconda auswendig besser bedekket, ist sie doch nichtsdestoweniger viel schwächer, und würde darum von der Prima viel ehe als die Terza übermannet worden sein.

Es giebt auch diesem Stosz das gegeneinadner drükken der Klingen eine grosze Hülffe, welches denn zu unserm Zweck dienet, weil man darau sehen kan, wie es so böse sei demjenigen, welcher mit Stärke und Kräfften mit der Klingen gegenzudrükken pfleget, zuwiederstreben; Auch wie viel es besser sei demselben zuweichen, ja die Klinge gar ausm Wege zunehmen: Denn es kan nicht geschehen, dasz diejenige Klinge, so mit Gewalt gegendrükket, nicht ein wenig, indem der andre weichet und nachgiebet, eine Cadute mache, welches dem Feinde entweder zustoszen oder einiges andres Vortheil über den so als verfället zuüberkommen ein gut Tempo giebet, da es denn sehr sicher zugehet und wie gesaget worden nicht sonderliche Mühe und Arbeit bedarff.