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Page:Sienza e pratica d’arme (Johann Joachim Hynitzsch) 1677.pdf/122

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DIewieder eine Spitzen nach der Erden zu verfallene Terza hier No. 29. gefolgte Qvarta ist herkommen, weil der Treffende des Feindes Klinge finden wollen indem sich beide einwendig in Terza befanden, und weil der Gegner solch Tempo nehmend durch Wendung der Hand mit Riverso über den Kopff hat hauen wollen, welcher Hieb doch weil er von allzuweit gemachte, nicht angereichet; Da dann der Treffende weil er gesehen und wohl erkant, dasz der Hieb nicht könte anreichen, des Feindes Klinge, indem er die Spitze seiner eigenen ein wenig versenket, aufdasz sie vom Feinde nicht berühret werde, unpariret fahren lassen: So bald sie aber vorbei, mit Quarte oben zugestoszen, und sich damit an dem Orthe wo Riverso nachdem es zum erstenmahl ohne Würkung ist fehl gegangen, hernach pfleget zutreffen, bedekket, und also mit seiner Spitzen in dem Moment da des Feindes Klinge mit Riverso von oben herunterzufallen aufhörete oben angereichet hat, also dasz der so gehauen, weil er seines Hiebes wegen mit dem gantzen Leibe vorn übergefallen, sich nicht hat salviren können, sondern hat damit dem Gegner zum verletzen mehr Beqvehmlichkeit gegeben.

Da hergegen wenn der Arm mehr in gerader Linie were ausgestrecket und kunstrecht geführet worden, er sich leichter würde beschützet haben: Denn dieses ist die Würkung einer Klingen so nichts gegenhaltend findet, wie ich anderswo gesaget, dasz eine solche entweder zu viel oder zu wenig verfähret und damit das Spiel verderbet; Da hergegen ein Hieb so nur mit dem Vordergelenke der Hand gemacht wird, einen viel besser bedekket behält.

Wie man einen mit mandiritto übern Kopf hauen soll. No. 30.

DEr Hieb den man hier No. 30. wie eine Terza mit Mandiritto übern Kopf getroffen siehet kan gemachet worden sein, weil der eine des andern Klinge, welcher sich doch nicht beweget gehabt, habe finden wollen Da aber beide Klingen auswendig aneinander kommen, hat der Getroffene wieder des andern seine mit Gewalt drükken wollen: Als der an=