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Page:Sienza e pratica d’arme (Johann Joachim Hynitzsch) 1677.pdf/135

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INdem sich aber No. 39. gefolgten beide auswendig in Terza befunden ist der Treffende mit Wendung der Hand in Seconda gegangen und hat des Feindes Klinge stringiren wollen, da hat der ander auch seine Hand in Qvarta verwendet caviret, und indem seinen Leib uf dem Rechten Fusz voltiret um in selbigem Tempo einwendig unter dem Kreutz zuverletzen;

Aber der Treffende hat zugleich mit dem linken Schenkel fortpassiret und hat indem seine Spitze unter des Feindes Kreutz logiret, worum er denn auch den Arm hat lassen einwärts und seine Stärke gegen oder nach des Feindes Schwächen gehen, hat über diesz die Zeen des linken Fuszes auswärts gesetzet und damit den Ober-Leib gewendet, also dasz die einwendige Seite gäntzlich beschützet und sicher bliebe.

Aber hier ist nun sicherer gewesen mit dem rechten Fusz vollens verfolgen als sich wiederzurükbegeben.

Dieser Stos wäre auch vielweniger verhinder worden, obgleich die Klingen der Stärke nach einander weren gleich gewesen: Denn das Lager dessen so voltiret ist viel schwächer als des andern so pasziret seines, wie es oben beschrieben worden; maszen des paszirenden Klinge allezeit dessen so voltiret seine bezwingen wird, ob sie gleich beide gleiche Vortheil zuhaben scheinen.

Wie man wieder die passirte Qvarta mit der Seconda verfallen kan. No. 40.

DIeser Seconda Stosz wieder eine mit dem linken Schenke passirte Qvarta ist leichtlich daher gekommen, dasz der so die Qvarta gemacht des andern seine Klinge, welche in Terza lage, auswendig finden wollen, und dasz der ander in besagter Terza caviret hat, da denn der erste mit der Qvarta an des Feindes Schwäche fortstoszen wollen, und mit dem linken Fusz vorpassiret ist: