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Page:Sienza e pratica d’arme (Johann Joachim Hynitzsch) 1677.pdf/141

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Klingen einwenig versenket, und ist mit der linken Hand an des Feindes Klinge, welche indem treffen wolte, gegangen, hat auch seinen Leib zugleich so viel abbassiret und die linke Schulter hinfürgebracht, dasz die linke Hand des Feindes Klinge auswendig auszwingen können, und also den Feind auf die Brust verwundet.

Sie kan auch wohl auf eine andre Manier angegangen sein, nehmlich dasz da derjenige so getroffen hat sich auswendig befunden er daselbst des Feindes Klinge angegriffen, derselbe aber darauf habe caviren und eine Qvarta einwendig hinneinstoszen wollen, in welchem Tempo dann der Treffende mit der linken Hand pariret, und wie man siehet unten verletzet hat.

Uber diesz kan es auch gar wohl sein, dasz sie sich beide auswendig befunden haben, und dasz der Getroffene des andern seine Klinge finden wollen, welcher damit er sich seine Klinge nicht occupiren liesze, seine Hand in Qvarta verwendet, worauf der Getroffene alsobald mit einer andern Qvarta in die Blösze so er da ersehen stoszen wollen, der Treffende aber hat indem wie obbesaget pariret und verletzet.

Wie einer die Seconda stoszen kan indem er mit der linken Hand pariret. No. 44.