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Das vernimb Allso wann du mit dem zufechten zum Mann kompst was du dann willt fechten. das soltu treiben mit ganntzer stercke/ deines leybs / Vnd hawe Im damit nachent ein zum kopf / vnnd da zwingstu In mit. das Er versetzenn muosz. Vnnd zu kainnem durchwechsel daruor nit kumen mag / wann du kumst Im zu nachent mit dem Ortt / Kumpt er dann mit der sterckhe an dein Schwert / So gib Im ain Rhur auf seinnen Lingcken arm / vnnd drit damit zuruckh / Ehe er sein Innen wirt.

Hör was da schlecht ist
Ficht nit linck ob du recht bist
Vnnd ob du lingkest
Inn dem fechten[1] du auch ser hinckest

Das ist ain Guotte leer / Vnnd trifft an ainen Lincken vnnd ainnen Rrechten. vnnd wisse das / wie du solt hawen. das man dir die schweche Inn dem Schwert. Inn dem ersten haw nit angewinne. Vnnd das vernim also / Wann du mit dem zufechten zu dem Mann kumpst / bist du dann gerecht. vnnd willt starck fechtenn. So haw mit namen den ersten haw nit von der lincken seiten. Wann er ist schwach. vnnd magst mit nichten. wider gehalten. Wann er dir starck anbindt. oder hawstu von der Rechten seiten. so magstu wol starckh widerhallten. vnnd am Schwert Arbaiten was du wildt.

Desgleychen Bistuu linck so haw auch den ersten haw nit von der Rechten seiten. sonnder haw von der lincken seiten. Wann es ist ainem rechten gar wild vnnd wider/ zu Im kunnst zetreiben von der Lincken seiten. Deszgleichen ist auch einem lincken von der Rrechten seiten.
  1. sic : rechten