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namenn denn Erstenn haw, nit von der lincken seitten wann er ist schwach, vnnd mag mit nicht wider gehaltenn, wann er dir starck an pint. Oder hawstu vonn der rechtenn Seytten, so magstu wol starck wider haltenn, vnnd an dem schwert arbittenn was du wilt.

Des gleichenn bistu linck, so haw auch denn Erstenn haw, nit von der rechten seittenn, sonnder haw vonn der linckenn seyttenn, wann es ist einem Rechtenn gar wild vnd widertzam, kunst zu treybnn, vonn der linckenn seytten, des gleichen ist auch einem linckenn, von der Rechtn seyttenn.

Vor vnnd nach die tzway ding,
Sein aller kunst ein vrsprung,
Schweck [!] vnnd sterck,
In des das wort mit merck,
So magstu leren,
mit kunst arbaitten vnd wernn,
Erschrickstu gernn,
kein fechtenn nimmer mer gelernn.

Das ist, das du vor allenn sach~ solt recht vernemenn, vnd versteh~ die tzway ding, das ist, das vor vnnd das noch, vnnd schwech vnnd sterck, vnnd das wort, In des, Wann daraus kumbt der gantz grundt aller kunst des fechtens, wann du die ding recht vernimbst vnd verstehest, vnnd tzu vor aus des worts, Inn des, nit vergissest in allen stucken, die du treibst, so bistu wol ein guter meister des schwerts, vnnd magst wol lerenn fursten vnnd